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VMWARE SERVER 2.0 COMMAND LINE TOOLS (Linux)

Ich möchte hier einige sehr nützliche VMWARE Tools kurz und knapp vorstellen, mit deren Hilfe man sehr leicht z.B: virtuelle Maschinen per Script steuern kann. Dies ist z.b. beim automatisieren von Datensicherungen der VMs praktisch.

Laufende VMs und (Storage-) Pfade anzeigen

vmrun -h https://localhost:8333/sdk -u vmuser -p password list 

Virtuelle Maschine (VM) Starten

vmrun -h https://localhost:8333/sdk -u vmuser -p password start '[STORAGENAME] directory/vmname.vmx'

VMs Stoppen

Hier stehen uns ZWEI unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Eine harte und eine weiche Version. Wozu dies und worin unterscheiden sich diese?

Die weiche Version

Die weiche Methode um eine virtuelle Maschine herunter zu fahren macht sich die VMWARE Tools zu Nutze, welche zuvor in der VM installiert sein müssen. Andernfalls ist es nicht möglich eine VM auf die “weiche” Art herunter zu fahren.

Beim ausführen des Kommandos wird den VMWARE Tools im inneren der VM ein SHUTDOWN signalisiert. d.h. die VMWARE Tools befehlen VM-intern dem Guest Betriebsystem sauber herunter zu fahren und sich abzuschalten. Diese Version ist also der harten Version vorzuziehen.

Die weiche Version erkennen Sie daran dass das Schlüsselwort “soft” am Ende der Zeile steht.

vmrun -h https://localhost:8333/sdk -u vmuser -p password stop '[STORAGENAME] directory/vmname.vmx' soft

Die harte Version

Die harte Methode schaltet die virtuelle Maschine im laufenden Betrieb einfach ab. d.h. VMWARE Server kümmert sich bei dieser Version nicht darum ob Anwendungen und Betriebsystem zuvor manuell vorbereitet wurden. Der virtuelle PC wird einfach umgehend “Stromlos” geschaltet.

Dies ist evt. dann sinnvoll wenn die VM nicht mehr reagiert oder der Benutzer selbst zuvor dafür gesorgt hat dass das Guest-Betriebsystem auf einen sicheren Level heruntergefahren wurde und ein “abschalten” der Hardware sicher ist.

ACHTUNG: Schaltet man VMs im laufenden Betrieb einfach so ab (harter Shutdown) so “kann” es zu Datenverlusst oder Daten-Crashs (defekte Daten), sowie inkonsistente/defekte Datennbanken kommen.

Die Kommandozeile ist fast identisch mit der Soft Methode. Einzig das “soft” Schlüsselwort fehlt.

vmrun -h https://localhost:8333/sdk -u vmuser -p password stop '[STORAGENAME] directory/vmname.vmx'

VM Snapshot erzeugen und Snapshot löschen

(nur 1 Snapshot möglich)

vmrun -h https://localhost:8333/sdk -u username -p password snapshot '[STORAGENAME] directory/vmname.vmx'

vmrun -h https://localhost:8333/sdk -u username -p password deletesnapshot '[STORAGENAME] directory/vmname.vmx'

Anmelden/Abmelden (Register/unregister) einer VM im Inventory

Um eine VM per Command-Line steuern zu können muss diese VM im “Inventory Manager” sichtbar sein. Ist eine VM dort “sichtbar” bedeutet das, dass diese VM zuvor “registriert” wurde. Beim erstellen einer neuen VM über das Web-Gui ist das nichts besonderes und wird während dessen automatisch registriert und ist darum auch gleich sichtbar. Wenn Sie jedoch eineVM z.b. auf der Ebene des Dateisystems (Linux Console) z.b. kopiert (gecloned) haben, so existiert die VM natürlich physikalisch nach dem kopieren, ist jedoch über die GUI und auch über die VMWARE Consolen-Tools zunächst nicht sichtbar bzw nicht bekannt.

Aus diesem Grund muss eine VM am VMWARE Server “registriert” werden. Erst danach ist eine Steuerung per Command-Line Tools möglich. Natürlich ist auch eine “Deregistrierung” möglich. Sinnvoll wenn man z.B. eine VM in einen anderen Storage-Bereich “umziehen” möchte oder ähnliches.

vmrun -T server -h https://hostname:8333/sdk -u root -p mypassword register "[STORAGENAME] directory/vmname.vmx"

vmrun -T server -h https://hostname:8333/sdk -u root -p mypassword unregister "[STORAGENAME] directory/vmname.vmx"

Axel Werner 2010-05-31 09:11

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